Bürgermeister Peter Kreß

Gemeinde Karlstein am Main

 

Per Mail                                                                                                                                                                                         Karlstein, 23. August 2018

 

 

 

Anbringung eines Treppenlifts im Kindergarten „Klabauterschiff“

 

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kreß, lieber Peter,

 

 

 

die Freien Wähler haben sich bei einem Ortstermin am 21.August von der Notwendigkeit zur Anbringung eines Treppenlifts im Klabauterschiff überzeugt.

 

 

Zur Situation vor Ort:

 

  • Jeden Tag werden beim Mittagessen mehr als 100 Portionen an die Kinder ausgegeben.

  • Außerdem wird das Frühstück der Kinder über die dortige Küche abgewickelt.

  • Das Mittagessen wird vom Caterer in Warmhaltebehältern angeliefert.

  • Im Rücklauf muss alles Geschirr, sowie alle Warmhaltebehälter zum Spülen in die Küche

    verbracht werden. Dabei sind etliche Stufen einer Treppe zu überwinden.

  • Aus pädagogischen Gründen wird Porzellangeschirr verwendet.

  • Der Essensraum ist für weitaus weniger Kinder ausgelegt, deshalb müssen die meisten Kinder

 in ihren Gruppenräumen essen. Eine Mittagsverpflegung in Etappen ist nicht möglich.

 

Eine Küchenkraft ist deshalb jeden Tag damit beschäftigt, alles Geschirr das aus den Gruppen zurückkommt (inklusive der Warmhaltebehälter, gefüllt mit heißem Wasser) die Treppe hochzutragen und in der Küche zu säubern. Eine

 

tragende Mithilfe von Erzieher/-innen ist hierbei nur sehr eingeschränkt möglich, da diese in dieser Zeit für die Betreuung und Aufsicht der Kinder in den jeweiligen Gruppenräumen fehlen würden.

 

 

Vor dem Hintergrund der täglich anfallenden Menge an Geschirr und aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht ist ein Treppenlift nach unserer Meinung dringend erforderlich. Nebenbei könnte mit einem solchen Lift die Etage mit Turnraum,

 

Essenraum und Küche für gehbehinderte Menschen erschlossen werden.

 

 

Im Übrigen hat die Gemeinde als Arbeitgeber eine Fürsorgepflicht für ihre Arbeitnehmer. Dazu gehört auch die präventive Vermeidung von Unfällen und Krankheiten. Ein Lift dient also auch der Erhaltung der Gesundheit von Mitarbeitern.

 

 

Aus den oben genannten Gründen beantragen wir die kurzfristige Anbringung eines Treppenlifts zum Transport der Essenswagen und zum eventuellen Transport von gehbehinderten Menschen und Rollstuhlfahrern.

 

 

 

Freundliche Grüße

 

 

Sven Rienecker                                                             Peter Uschek

Vorsitzender                                                                  Stv. Vorsitzender

 

 


 

 

 

 

 

Bürgermeister Peter Kreß

 

 

 

Gemeinde Karlstein am Main

 

 

 

Per Mail

 

 

 

                                                                                                                                                                                               Karlstein, 28.03.18

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kreß, lieber Peter,

 

die Freien Wähler Karlstein sprechen sich gegen die Ausweitung der Betriebszeiten des Kieswerks Volz aus. Dies betrifft insbesondere die beantragten 

 

Verlängerungen in die nächtlichen Ruhezeiten, sowie die Sonderschichten an Sonn- und Feiertagen. Wir sind auch gegen die beantragte Aufstockung der 

 

genehmigten Tonnagen an Bauschutt und sonstigem Abraum. Dies lässt befürchten, dass in diesem Zug auch der Schwerlastverkehr enorm steigt.

 

 

Für die Karlsteiner Anwohner bedeutet das eine nicht unerhebliche Zunahme der täglichen Lärm- und Staubbelastung. In Zeiten von öffentlichen 

 

Feinstaubdiskussionen sollte man auch auf dieses Problem aufmerksam machen und hier eine gesteigerte Belastung anprangern.

 

 

Eine zusätzliche Lärmbelästigung an Wochenenden und in den Nachtstunden muss aus unserer Sicht verhindert werden – dieses Gebiet erträgt jetzt schon 

 

den Lärm der Logistikbetriebe im Industriegebiet Alzenau-Süd an 365 Tagen und 24 Stunden.

 

 

Das von Volz zugrunde gelegte Lärmgutachten aus dem Jahr 2010 ist veraltet. Wir fordern hier ein neues Lärmgutachten.

 

 

Eine Verlängerung der Betriebserlaubnis auf Basis der bestehenden Umschlagsmengen soll auf höchstens zehn Jahre begrenzt werden.

 

 

Nach unserer Kenntnis wird das Kieswerk nach Vollendung der Umgehungsstraße über die „Auwanne“ angedient. Die Bewässerung einer geschotterten 

 

Verbindung zwischen Auwanne und dem Kieswerk ist aus unserer Sicht – besonders in 

 

 

trockenen Zeiten – nicht Zielführend, da nach schneller Trocknung des 

 

 

Untergrundes wieder Staub aufgewirbelt wird. Die Genehmigung der Verlängerung der Betriebserlaubnis muss an einen entsprechenden Straßenbelag 

 

ohne Staubbelastung geknüpft werden.

 

 

 

Unsere Anwohner müssen vor diesen negativen Folgen geschützt werden.

 

 

 

Motorsportliche Aktivitäten im Bereich des Kieswerks sind zukünftig zu unterlassen!

 

 

 

Freundliche Grüße

 

 

 

Sven Rienecker         Peter Uschek

Vorsitzender              Stv. Vorsitzender

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antwortschreiben auf die Anfrage Kieswerk Volz

 

 

 

 

 

                   Bild an klicken

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Peter Kreß

 

 

Gemeinde Karlstein am Main

 

 

Per Mail

 

 

Karlstein, 18.03.18

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kreß, lieber Peter,

 

dem Freizeitgelände am Weißsee droht dieses Jahr eine Schließung wegen Verschmutzung des Wassers durch die 

 

betriebliche Tätigkeit der Firma Weiß. Im See finden sich Blaualgen, die Sichtweite unter Wasser beträgt unter 25 cm 

 

(bei einer Sichtweite unter einem Meter muss der Badebetrieb eingestellt werden!) und die Wasseroberfläche zeigt 

 

Schlieren und andere Anzeichen der Verschmutzung. Zeitweise finden sich am Strand Styroporteile und Reste von 

 

Baumaterialien.

 

 

Wenn der Badebetrieb eingestellt werden muss, bleiben zuerst die Tagesgäste aus und später wandern Urlaubsgäste

 

und Dauercamper ab. Der Einnahmeausfall ist aus unserer Sicht nicht zu kompensieren, zumal augenscheinlich am 

 

Freizeitgelände ein immenser Investitionsbedarf herrscht (z.B. Zaun zur Einfriedung, Sandaustausch am Strand, …).

 

Ebenso muss ein Fischsterben befürchtet werden, da durch den Blaualgenbefall die Sauerstoffkonzentration im

 

Wasser sinkt.

 

  • Der Sachverhalt muss, insbesondere durch Gespräche mit der Firma Weiß, schnell aufgearbeitet werden. Korrespondierende Schäden trägt der Verursacher.

  • Weitere Verschmutzung des Wassers muss sofort unterbleiben – dies sollte aus unserer Sicht durch eine einstweilige Verfügung erwirkt werden.

  • Ein Gutachten, bezahlt durch die Firma Weiß, muss die Wasserqualität klären.

 

 

Wir bitten um zeitnahe Erledigung im Sinne der Karlsteiner Bürger und der Badegäste am Weißsee.

 

 

 

Freundliche Grüße

 

 

 

 

Sven Rienecker                                       Peter Uschek

 

Vorsitzender                                            Stv. Vorsitzender

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antwortschreiben Gemeinde Karlstein

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    

 

 

               

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                     

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